Heimspiel für »Westschrippe«? Nicola Nürnberger liest in Kleinmachnow

Eine Reflexion voller Humor über die BRD vor 1989 und was von ihr noch übrig ist: das ist der Roman »Westschrippe« von Nicola Nürnberger, aus dem sie am Samstag, den 8. Juni, in Kleinmachnow, wo sie seit zwanzig Jahren lebt, lesen wird.

Ein Heimspiel kann tückisch sein: Was tun mit dem Westzugang (aufgewachsen in Hessen), der jetzt in der Gemeindeauswahl brilliert und ein paar neue Spielzüge vorführt, die er drüben gelernt hat? Geld schießt Tore, Weltniveau, wa? Oder auf »Tradition« pochen und dafür ewig in der Kreisklasse bolzen? – Mit so was kennt man sich auch als Leipziger inzwischen gut aus.

Dabei ist die Bäckerin aus Nicola Nürnbergers Roman »Westschrippe« mit ihrem »Die Ostschrippe hat doch noch janz andas geschmeckt« natürlich frei erfunden und hat nichts mit den freundlichen Ladenbesitzern am bezaubernden Wohnort der Autorin zu tun.

Kleinmachnow liegt direkt an der Stadtgrenze zu Berlin-Zehlendorf, ist ausgezeichnet mit S-Bahn und den Bussen der Berliner Verkehrsbetrieben oder mit dem Auto über die A115 zu erreichen. Diesen Samstag, 8. Juni, findet dort ab 17.00 Uhr die
1. Lange Nacht der Kultur mit Lesungen, Ausstellungen, Musik, Theater, Tanz und Film statt (mit Kinderprogramm).

Nicola Nürnbergers Lesung beginnt um 19.30 Uhr im
KultRaum!, Kapuzinerweg 16, 14532 Kleinmachnow

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