Irmgard Wutscher auf FM4 über »hungrig«

Irmgard Wutscher, Redakteurin beim ORF-Radio FM4 in Wien, die nach der Lesung von Babet Mader bei der BuchWien 2012 schon ein Interview mit der Autorin führte, über deren Debüt-Roman »hungrig«:

Wer kennt das nicht: Die Gedanken rasen durcheinander, man macht sich Sorgen über alles und nichts. Die perfekte Beziehung sollte man haben, den perfekten Job, das ganze möglichst früh, dabei noch bio und fair und verantwortungsvoll konsumieren. Wie Gedankenspiralen rund um dieses Thema, so liest sich Babet Maders Roman »hungrig«. …

Die Ich-Erzählerin in »hungrig« hat ihre Gedanken nicht unter Kontrolle, sie wuseln und wurlen durcheinander, springen vor und zurück, drehen sich im Kreis. Eine geradlinige Story wird nicht erzählt, mit der Zeit kann man immerhin ein paar Konstanten erkennen: eine gescheiterte Beziehung, eine Mutter, die nicht Geborgenheit sondern Chaos bietet, Überforderung mit der Gesellschaft, ein Zusammenbruch. …

Eigentlich wäre »hungrig« am besten ein Buch zum vorgelesen bekommen – um den Rhythmus, das Spiel mit der Sprache von Babet Mader optimal genießen zu können.

Den kompletten Beitrag gibt es als Text und leicht verändert zum Anhören.

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