Empfehlung: Julian Barnes – Vom Ende einer Geschichte

Gekonnt gebauter, psychologisch raffinierter Roman über einen älteren Mann, der am Ende seines Lebens Stück für Stück erkennen muss, wie sehr er sich über seine Freunde, seine Lieben, vor allem über sich selbst getäuscht hat. Kleines (182 Seiten) Kabinettstück über die Abgründe von Menschen, Erinnerungen und die beim Lesen entstehenden Phantasien. Beunruhigend, traurig, lehrreich, klug – ein Buch, das man kaum aus der Hand legen will und sofort noch einmal von vorne liest – auf der Suche nach Details, die einem beim Lesen wie der Hauptfigur entgangen sind und so die Geschichte in ein fortwährend neues Licht rücken.

Köln 2011. Mehr Infos

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