Trauer und Bewunderung: Sabine Neubert über »Die Geigen des Amnon Weinstein«

Sabine Neubert in einer sehr schönen Besprechung von »Die Geigen des Amnon Weinstein« von James A. Grymes.

»Anhand der verschlungenen Schicksalswege von sieben Geigen, die während des Holocausts gespielt wurden, schildert James A. Grymes die ungewöhnlichen und erschütternden Leben ihrer Spieler und einstigen Besitzer – Menschen in ganz unterschiedlichen Konstellationen und an weit verstreuten Orten. So entsteht ein facettenreiches Bild damaliger Geschehnisse und ein neuer, erweiterter und erhellender Zugang zum Verstehen dieses (nie abzuschließenden) dunklen Kapitels der Geschichte. Das Buch liest man mit großer Trauer und voll Bewunderung.«

»›Jede Geige ist ein Grabstein für Angehörige, die er (der Spieler) nie kennengelernt hat‹, schreibt Grymes im Epilog zu dieser Dokumentation, die einem Standardwerk nahekommt.«

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